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Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Pliezhausen begegnen sich
Hierbei galt es, für die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege, sich gegenseitig kennenzulernen, Vorurteile, Ängste und Unsicherheiten abzubauen sowie gemeinsame Ideen zum Wohle einer individuellen, gesunden, ganzheitlichen Entwicklung von Kinder zu entwickeln. Familien können sich dann auf ein breites Netz von qualitativ hochwertigen Betreuungsmöglichkeiten für ihren Nachwuchs verlassen, darauf dass für jedes Kind egal welchen Alters eine individuell bestmögliche Förderung und Pflege möglich ist. Als Stichworte wären hier besonders die gesetzliche Garantie eines Betreuungsplatzes für Mädchen und Jungen unter drei Jahren und das Aktionsprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu nennen, für das der Landkreis Reutlingen ein Modellstandort ist.
Frau Spiegel vom Tagesmütter e.V. Reutlingen bezeichnete den Kooperationsprozess als einen Weg der persönlichen Mut und die Fähigkeit sich für andere Perspektiven zu öffnen, erfordert. Das bedeutet auch Zeit und Kraft zu investieren, die nicht unmittelbar honoriert wird. Viele Interessierte waren mit dieser Entschlossenheit und Offenheit gekommen. So manche Teilnehmerin war überrascht als Frau Vogel vom Landkreis Reutlingen und Frau Spiegel Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege vorstellten. Es existiert trotz einiger Verschiedenheiten in Struktur und Vorgaben, die gesetzliche Intension, dass die Inhalte der Arbeit gleich gestellt sind und dass Tagesmütter hohen Anforderungen ihre Befähigung betreffend erfüllen müssen.
In einen Workshop wurden in Kleingruppen mögliche Vorteile einer engeren Vernetzung für Kinder, Eltern, Einrichtungen und Kindertagespflege herausgearbeitet. Auf der Basis dieser Ergebnisse wurden erste Ideen von Kooperationsmöglichkeiten gesammelt. Die Teilnehmerinnen waren erstaunt, dass oft schon kleine Maßnahmen eine große Wirkung haben könnten.
Um an diese guten Ansätze anknüpfen zu können, soll sich an das erste Treffen mindestens ein weiterer Termin anschließen, an dem ein kleiner Arbeitskreis die gesammelten Ausführungen auf ihre Realisierbarkeit hin überprüft und neue Gedanken zur Umsetzung weiterentwickelt.
Herr Hetzel-Krauss betonte die Bedeutung einer Vernetzung der beiden Betreuungsformen für den Standort Pliezhausen, auch stellte er mit Zufriedenheit fest, dass die Gemeinde in der Betreuung von Kindern, besonders für die unter Dreijährigen, gut und breit aufgestellt sei. Und somit den kommenden politischen Aufgaben entspannt entgegensehen kann.
